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Verhütung bei Thrombose

ThromboseFrauen, die unter Thrombose leiden bzw. ein erhöhtes Risiko aufweisen, hieran zu erkranken, müssen sich bei der Wahl ihres Verhütungsmittels mit ihrem Frauenarzt absprechen, um eventuelle Risiken, die sich dadurch ergeben können, zu vermeiden. So erhöhen vor allem hormonelle Verhütungsmittel das Thromboserisiko erheblich.

 

Was ist Thrombose?

Unter Thrombose versteht man die Bildung von Blutgerinnseln innerhalb von Blutgefäßen, die den Blutfluss behindern und teilweise zu einem kompletten Gefäßverschluss führen können, in Fachkreisen auch Embolie genannt1. Es gibt zwei Arten dieser Erkrankung, die Venenthrombose und die arterielle Thrombose. Bei der Venenthrombose bildet sich das Blutgerinnsel in der Vene, bei der arteriellen Thrombose dementsprechend in der Arterie. Diese Unterscheidung ist wichtig bei Patientinnen, da sie je nach Thromboseart zu unterschiedlichen Risikogruppen gehören und sich eine hormonelle Verhütung jeweils anders auswirkt.2

 

Hormonelle Verhütung bei Thrombose

Frauen mit Thrombose oder einer Neigung dazu wird von hormoneller Verhütung abgeraten. Die ersten Zusammenhänge zwischen einer Thrombose und der Antibabypille als hormonellem Verhütungsmittel wurden bereits in den 60er Jahren erkannt. Diese sogenannte erste Generation der Antibabypille funktioniert auf Basis einer Östrogen-Gestagen-Kombination, wobei der Östrogen-Anteil sehr hoch ist. Spätere Generationen der Pille sind ebenfalls kombinierte Hormonpräparate, jedoch mit geringerem Östrogen-Anteil. Gerade Östrogen erhöht das Risiko an Thrombose zu erkranken.3 Dieses Risiko ist schon bei gesunden Frauen ohne medizinische Vorgeschichte erhöht und erhöht sich bei Frauen, die bereits an einer Thrombose leiden oder die zu einer besonders gefährdeten Risikogruppe gehören (fettleibige Frauen, Familiengeschichte von Thrombose, Raucherinnen, fortgeschrittenes Alter), dementsprechend.4 Die Deutsche Gesellschaft für Familienplanung rät deshalb Frauen, die zu einer dieser Risikogruppen gehören, generell von der Einnahme der kombinierten Antibabypille ab5.

Neben der kombinierten Antibabypille, auch Mikropille genannt, gibt es noch die sogenannte Minipille. Diese enthält ausschließlich das Hormon Gestagen und verhindert, im Gegensatz zur Mikropille, den Eisprung nicht, sondern sorgt dafür, dass die Spermien die Eizelle nicht befruchten können.6 Während es zahlreiche Studien zur Wirkung und den Risiken bei Thrombose durch die Einnahme der Mikropille gibt, existieren nur sehr wenige Untersuchungen über die Wirkung von Gestagen auf Thrombose, die zum Teil widersprüchliche Ergebnisse liefern.7 Es gibt derzeit auch keine Studien, die sich mit den Nebenwirkungen von Gestagen auf Thrombose-Patientinnen beschäftigen. Aufgrund dieser Unsicherheit raten Experten Thrombose-Patientinnen auch von Gestagen-Präparaten ab.8

 

Natürliche Verhütung bei Thrombose

ThromboseBei Frauen mit Thrombose oder einer Neigung dazu empfiehlt es sich, auf hormonfreie Verhütungsmittel zurückzugreifen. Hierzu gehört neben den Barrieremethoden (Kondom bzw. Femidom, Diaphragma, Portiokappe, Lea Contraceptivum, Spermizide) auch die Natürliche Familienplanung (NFP). Diese basiert auf der symptothermalen Methode, bei der die Temperaturschwankungen im Laufe des Zyklus, der Zervixschleim sowie weitere Fruchtbarkeitsmerkmale untersucht werden. Auf Basis dieser Daten können die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau ermittelt werden. Besonders geeignet ist hierfür der symptothermale Zykluscomputer cyclotest myWay. Dieser übernimmt sowohl die Temperaturmessung als auch die Auswertung sämtlicher Zyklusdaten.

 

Referenzen
1 Kreutz, Ingrid. Pille: geringe Dosis, geringes Thromboserisiko. Ärzte Zeitung. 30.08.2010.
2 Vanderbrouke, Jan P. et al. Oral Contraceptives and the Risk of Venous Thrombosis. Medical Progress. Vol. 344, No. 20. 17.05.2001.
3 Vanderbrouke, Jan P. et al. Oral Contraceptives and the Risk of Venous Thrombosis. Medical Progress. Vol. 344, No. 20. 17.05.2001.
4 Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung. Verhütung: profamilia.de, 16.02.2012.
5 Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung. Verhütung: profamilia.de, 16.02.2012.
6 Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Schwangerschaft der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für angewandte Endokrinologie, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin. Empfehlung zur Kontrazeption bei Frauen mit Typ 1 und Typ 2 Diabetes mellitus sowie Frauen nach Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes. Frauenarzt 45. 2004, S. 769 ff.
7 Kreutz, Ingrid. Pille: geringe Dosis, geringes Thromboserisiko. Ärzte Zeitung. 30.08.2010.
8 Merki-Feld, G. und M. Münch. Antikonzeptiva. Kombinierte orale Kontrazeptiva, Intrauterinpessar. Schweiz Med Forum. Nr. 37. 12.09.2001, S. 912 ff.

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