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Hormonelle Verhütung und Migräne

MigraeneWer an Migräne leidet, sollte sich Informationen zum Thema Verhütung einholen, denn diese stehen in einem deutlichen Zusammenhang zueinander. Zwar sind die Ursachen immer noch nicht wirklich bekannt, fest steht jedoch, dass es unter den vielen Formen der Migräne auch eine sogenannte hormonelle oder auch menstruelle Form gibt: Bei 24-56% der Frauen steigt die Migräne-Häufigkeit während der Periode an.1

 

Hormonelle Migräne

Der Begriff hormonelle bzw. menstruelle Migräne beschreibt das Leiden vieler Frauen in und vor ihrer Menstruation. Die Ursache für die Beschwerden werden in diesem Fall in den Veränderungen des Hormonhaushaltes im weiblichen Körper während des natürlichen Zyklus vermutet. Die menstruelle Form ist dabei zu unterscheiden von der menstruell assoziierten Form: Die menstruelle Form tritt ausschließlich während der Regelblutung auf, wohingegen die menstruell assoziierte Form über einen längeren Zeitraum hinweg andauern kann. Allerdings verschlechtern sich ihre Symptome während der Regelblutung. Die Ursache für beide Formen liegt in den hormonellen Schwankungen begründet, weshalb beide als hormonelle Migräne bezeichnet werden.

 

Hormonelle Migräne und Verhütung

Was die hormonelle Migräne bedingt, ist im Wesentlichen das Hormon Östrogen. Östrogene werden im Körper der Frau in Ovar, Nebennierenrinde und Plazenta gebildet2, sie sind also im natürlichen Hormonhaushalt vorhanden. Allerdings sorgt der Abfall des Hormons Östrogen in der zweiten Zyklushälfte des natürlichen Zyklus für eine Verschlechterung der Symptome für diese hormonell bedingten Kopfschmerzen. Zu erklären ist dies dadurch, dass sich in vielen Hirnarealen Östrogenrezeptoren befinden, wodurch die Freisetzung verschiedener, mit der Migräne assoziierten Neurotransmittern beeinflusst wird3.

Da orale Formen der Verhütung, also Varianten der Antibabypille, aus unterschiedlichen Kombinationen von Östrogen und Gestagen bestehen, ist der Östrogenspiegel durch die Einnahme der Pille erhöht. Durch die Einnahmepause der hormonellen Verhütung wiederum, fällt der Östrogenspiegel erheblich ab. Dies beeinflusst die hormonelle Migräne dahingehend, dass sich die Symptome unter der Einnahme der Pille häufig stark verschlechtern. Wer als Betroffene die Antibabypille zur Verhütung nutzt, sollte sich dessen bewusst sein. Aus diesem Grund ist es wichtig zu beobachten, ob die hormonelle Migräne zu einer noch größeren Einschränkung im Alltag wird, solange die Pille eingenommen wird. Die Ursachen für die Beschwerden können aber auch in vielen anderen Bereichen des Lebens liegen. Beachten Sie die folgenden Punkte, um möglichst viele mögliche Ursachen auszuschalten:

  •     Essen Sie regelmäßig, am besten mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Ein ausgeglichener Blutzuckerspiegel hilft, den Hormonhaushalt zu stabilisieren.
  •     Treiben Sie Sport und achten Sie auf ausreichend Bewegung, sodass Ihr Stoffwechsel aktiv bleibt.
  •     Vermeiden Sie Stress, denn Anspannung und Hektik versetzen den Körper in einen Stress-Zustand. Auch ein geringer Blutzuckerspiegel kann einen Stresszustand hervorrufen, da er eine starke Sympathicus-Reaktion im Körper fördert.
  •     Meiden Sie Kaffee, Alkohol und Lebensmittelzusatzstoffe wie etwa Glutamat.
  •     Achten Sie auf einen regelmäßigen Tagesablauf, größere Wechsel der Schlafenszeiten können die Migräne fördern.
  •     Achten Sie darauf, mindestens sieben Stunden pro Nacht zu schlafen.

 

Verhüten bei Migräne

Wer unter Migräne leidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass durch die Einnahme der Antibabypille mögliche Ursachen, wie etwa hormonelle Schwankungen, trotz eines noch so optimalen Tagesablaufs (s.o.) gefördert werden können. Betroffene Frauen, die sich für eine hormonelle Verhütung entscheiden, riskieren deshalb eine Verschlechterung der Symptome. Kombinierte hormonelle Formen der Verhütung, die sowohl Östrogene als auch Gestagene enthalten, sind aus diesem Grund absolut kontraindiziert bei Frauen, die unter Migräne leiden4. Das bedeutet nicht, dass sich die Krankheit und Verhütung ausschließen: Es gibt zahlreiche Alternativen, um sicher zu verhüten. In erster Linie sollte die Verhütung jedoch ohne Hormone funktionieren, um den Auslösern für die Beschwerden keine Chance mehr zu geben.

MigraeneDie Natürliche Familienplanung (NFP) ist eine ideale Alternative, um sicher und natürlich zu verhüten. Die NFP basiert auf der symptothermalen Methode, was bedeutet, dass fruchtbarkeitsbezogene Daten erhoben werden, welche die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau angeben. Dazu gehören etwa das regelmäßige Messen der Basaltemperatur, die Veränderung des Zervixschleims und die Beschaffenheit des Muttermundes. Besonders einfach ist dies mit dem symptothermalen Zykluscomputer cyclotest myWay. Bei sorgfältiger Anwendung ist die NFP eine zuverlässige Verhütungsmethode, die völlig hormonfrei funktioniert und daher nicht in den natürlichen Hormonhaushalt des Körpers eingreift und dadurch die Ursachen für die hormonelle Migräne fördert.

 

Referenzen
1 Van der Ven, Katrin. Die Macht der Hormone. BZgA 2006. Ausgabe I.
2 Reupke, Ulrike. Nebenwirkungen hormonaler Kontrazeption. Frankfurt am Main. 1970.
3 Merki, Gabriele Susanne. Kontrazeption bei Frauen von Migräne. Welche Methoden sind geeignet? Ars medici dossier. 2009, S. 37 ff.
4 Bitzer, Johannes. Kontrazeption – von den Grundlagen zur Praxis. Stuttgart. 2010, S. 132 ff.

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